EZB zündet die Geldbombe

Die Europäische Zentralbank (kurz: EZB) will im Kampf gegen eine erneute Krise im Euroraum Geld in die Wirtschaft pumpen. Notenbank-Präsident Mario Draghi kündigte an, dass die EZB monatlich Staatsanleihen um 60 Milliarden Euro erwerben wird. Das Kaufprogramm soll von März 2015 bis September 2016 laufen. Unterm Strich macht die Europäische Zentralbank damit die gigantische Summe von 1,14 Billionen Euro locker.

Euro erreicht historischen Tiefstand

Seit Monaten geht es bergab mit dem Euro, im Mai 2014 war er noch bei 1,40 Dollar! Nach der Bekanntgabe der Anleihenkäufe fiel der Euro auf 1,13 Dollar und ist somit auf den tiefsten Stand seit November 2003 von 1,16 Dollar. Euro fällt weiter! Am Freitag den 23. Jänner verlor der Euro erneut mehr als ein Prozent und stand am frühen Nachmittag bei 1,12 Dollar. So billig wie im September 2003!

Fazit: Nach Euro-Absturz

  • Für Sparer bleiben die Zinsen auf Rekord-Tief und werden auch in absehbarer Zeit nicht steigen. Das heißt Sparen lohnt sich nich mehr!
  • Für die Altersvorsorge kann es sein, dass wir mehr zahlen müssen. Versicherungen können die in den Verträgen versprochenen Zinsen nur mehr schwer erwirtschaften.
  • Tanken mag zwar jetzt noch billig sein. Doch wird es über kurz oder lang wieder teurer.
  • Kredite bleiben günstig wie nie und werden unter Umständen noch günstiger. Also ist jetzt die beste Zeit für Anschaffungen.
  • Reisen in Dollar-Länder werden teurer, denn der Euro immer weniger Wert sein wird.
  • Für die Exportindustrie ist es gut, wenn der Euro schwächer wird. Damit steigt die Nachfrage nach unseren Waren in Nicht Euro Ländern. Damit könnte die Wirtschaft einen Kick bekommen.

Autor: Mario Weidinger am 01.02.2015 - 12:15


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