Immofinanz tief in den roten Zahlen gerutscht

Der börsennotierte Konzern ist im Geschäftsjahr 2014/15 tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust betrug nach vorläufigen Zahlen 361,4 Millionen Euro nach einem Plus von 72 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013/14. Die endgültigen Ergebnisse werden am 06.August nach Börsenschluss veröffentlicht. Grund dafür waren die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland, die sich in der Bewertung der Moskauer Einkaufszentren niederschlugen.

Bürogebäude in Osteuropa abgewertet

Auch Bürogebäude musste die Immofinanz abwerten. Aktionäre sehen in diesem Jahr wohl keine Dividende. Die Ergebnissituation im zurückliegenden Geschäftsjahr sowie die mit Ungewissheit behaftete weitere Einschätzung für Russland sind ausschlaggebend dafür, dass der Vorstand des Konzerns der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2014/15 keine Dividende vorgeschlagen wird, so der Konzern in einer Pflichtmitteilung.

Neben der Russland-Krise bekam die Immofinanz auch Währungseffekte zu spüren. Das Finanzergebnis habe sich "deutlich verringert", erklärt der Konzern. Überwiegend sei das auf unbare negative Wechselkurseffekte aus der Bewertung der US-Dollar-Finanzierungen der Moskauer Einkaufszentren sowie einen negativen unbaren Effekt aus der Bewertung der Umtauschanleihe auf Buwog-Aktien zurückzuführen. Der Wohnimmobilienkonzern Buwog ist die frühere Tochter des Konzerns Immofinanz und notiert nun selbst an der Börse.


Autor: Mario Weidinger am 03.08.2015 - 13:51


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