Knapp 20.000 neue Ehen im ersten Halbjahr, Geburtsbilanz mit Minus

Im ersten Halbjahr 2015 sind in Österreich über 19.000 Ehen geschlossen und über 150 eingetragene Partnerschaften begründet worden. Jeweils rund ein Fünftel der Eheschließungen erfolgte von in Wien und Niederösterreich wohnhaften Paaren. Etwas weniger als die Hälfte aller eingetragenen Partnerschaften, nämlich knapp 43 Prozent, wurde von in Wien wohnhaften Paaren begründet, teilte die Statistik Austria mit.

Das Burgenland war das einzige Bundesland, in dem keine eingetragene Partnerschaft begründet wurde. Im Jahr 2014 waren nach damals vorläufigen Daten knapp über 17.000 Eheschließungen und 181 Begründungen eingetragener Partnerschaften registriert worden. Statistik Austria betonte aber das ein Vergleich nur bedingt möglich sei, da mit November 2014 die Umstellung auf das Zentrale Personenstandsregister als Datenquelle erfolgt ist. Durch diese Umstellung werden nun auch im Ausland stattfindende Eheschließungen und Begründungen von Partnerschaften von Personen erfasst, die in Österreich ihren Wohnsitz haben.

Im ersten Halbjahr knapp 41.000 Geburten

Bei den Geburten wurden in den ersten sechs Monaten 40.965 Babys verzeichnet. Im selben Zeitraum gab es 42.862 Sterbefälle. Damit fiel die vorläufige Geburtsbilanz im ersten Halbjahr 2015 mit minus 1.897 negativ aus. In den Bundesländern Wien (+1.327), Tirol (+480), Vorarlberg (+446), Salzburg (+356) und Oberösterreich (+107) fiel die vorläufige Geburtenbilanz im ersten Halbjahr 2015 positiv aus. Unverändert überwog die Zahl der Sterbefälle gegenüber den Geburten in Niederösterreich (-1.769), in der Steiermark (-1.305), in Kärnten (-920) und im Burgenland (-619).

In der Statistik sind bedingt durch die im November 2014 erfolgte Umstellung auf das Zentrale Personenstandsregister als Datenquelle auch im Ausland stattfindende Geburten und Sterbefälle von in Österreich wohnhaften Personen erfasst. Zuvor konnten für die Auslandssterbefälle von in Österreich wohnhaften Personen nur Informationen aus anderen Datenquellen herangezogen werden, erklärte die Statistik Austria. Daher ist auch hier ein Vergleich mit dem Vorjahr bedingt möglich.


Autor: Mario Weidinger am 11.06.2015 - 21:11


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