Klimagipfel in Paris: Österreicher skeptisch

Österreicher sehen Erfolgschancen von Klima-Gipfel skeptisch. Eine große Mehrheit der Österreicher beurteilt die Erfolgschancen des am Montag in Paris startenden UNO-Klimagipfels skeptisch: 62 Prozent gingen in einer Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europolitik (ÖGfE) nicht davon aus, dass die Ergebnisse der Konferenz dazu geeignet sind, den globalen Temperaturanstieg einzudämmen.

64 Prozent betrachten den Klimawandel "eher als akute Gefahr"

"Der Klimawandel stellt für den Großteil der Befragten eine akute Gefahr dar", analysierte ÖGfE-Generalsekretär Paul Schmidt die Ergebnisse der Umfrage mit etwas mehr als 500 Befragte. Rund zwei Drittel der Österreicher (64 Prozent) würden den Klimawandel eher als akute Gefahr betrachten, 27 Prozent dagegen eher nicht, 8 Prozent äußern sich zu dieser Frage nicht.

Die Rolle der EU (Europäische Union) in der internationalen Klimapolitik werde ambivalent beurteilt. 31 Prozent denken, dass die Europäische Union "eine Vorreiterrolle" einnimmt, 27 Prozent meinten sie hinkt eher hinterher, 30 Prozent äußerten sich neutral.

22 Prozent der Befragten sind optimistisch und glauben, das Ziel des UNO Klima Gipfels - die Beschränkung des globalen Temperaturanstiegs auf maximal zwei Grad Celsius bis zum Jahr 2100 werde durch eine Einigung der Konferenzteilnehmer auf geeignete Maßnahme möglich werden. 62 Prozent erwarten "eher keinen Durchbruch", 15 Prozent machten dazu keine Angabe.


Autor: Mario Weidinger am 29.11.2015 - 08:41


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