Der IS ruft Online zu Mord an Österreichern und Deutsche auf

Der sogenannte Islamische Staat (IS) ruft über sein Online-Magazin "Rumiyah" (arabische Bedeutung für ,,Rom‘‘) dazu auf den "Imam des Glaubens" bei uns und in Deutschland zu töten. Diese wären ,,Abtrünnige‘‘ oder ,,Gelehrte des Übels‘‘, weil es nur eine einzige Religion gebe. Und wer diese Religion verlasse, wäre eben ein Kufr (Ungläubiger), auch wenn er Muslim ist.

Erstmals nennt das IS-Blatt der Terrormiliz auch eine Handvoll prominenter Österreichischer Muslime beim Namen. Diese Personen ,,der unislamischen Glaubensgemeinschaft‘‘ seien vom Glauben abgefallen. Sie seien „Kufr“ (Ungläubige) und fördern deren Integration heißt es in dem Mordaufruf. Es wird sogar gesagt, dass deren Tötung wichtiger sei, als die der „Kreuzzügler“ (Christen und Nicht-Muslime)

Eine solche Drohung ist keinesfalls neu, allerdings ist es ein Novum, dass tatsächlich österreichische Muslime gezielt genannt werden und somit in Gefahr gebracht werden. Das Innenministerium und der Verfassungsschutz seien informiert und nehmen die Drohungen sehr ernst.

Zitat der Islamischen Glaubensgemeinschaft: "Unsere Religion akzeptiert keinen Terror. Der ISIS vertritt den Islam nicht, er hat mit unserer Religion nichts zu tun. Wer einen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit."

Ernst nimmt man die Drohungen auch bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ). Präsident Ibrahim O. will "zum Schutz unserer Mitglieder" schnellstmöglich mit den Sicherheitsbehörden in Kontakt treten und eine "gemeinsame Lösung" suchen. Entsprechende Maßnahmen werden ergriffen, heißt es in Medienberichten.


Autor: Mario Weidinger am 05.01.2017 - 11:08


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